5 Tipps zum Bilder SEO

Es sind die Bilder einer Website, die beim User binnen Sekundbruchteilen Emotionen wecken und Gefallen oder Missfallen für die Seite hervorrufen. Anders sieht es bei den maschinellen Besuchern von Websites aus: die Bots können Bilder (noch?) nicht sehen und sie haben auch keine Gefühle. Bilder SEO hilft dem Bot, Bilder zu verstehen und einzuordnen. Das wiederum verhilft Ihnen zu mehr Traffic.

Bilder SEO ist aus zwei Gründen sinnvoll für die Suchmaschinenoptimierung

  1. Weil gut gekennzeichnete Bilder in die Google Bildersuche aufgenommen werden. Die Bildersuche ist ein nicht zu unterschätzender Traffic-Lieferant.
  2. Weil Bilder aufgrund der dazugehörigen Attribute eine gute Möglichkeit zur Platzierung von Keywords bieten.

5 Tipps für die Suchmaschinenoptimierung von Bildern

1) Vergeben Sie den Dateinamen bewusst

Nicht selten haben Bilder hieroglyphische Dateinamen – bestehend aus einer losen Abfolge von Zahlen und Buchstaben. Aber mit „IMG20150711.jpg“ kann ein Bot wenig anfangen. Geben Sie deshalb Ihren Bildern einen sprechenden Namen, der idealerweise wichtige Keywords enthält. Beachten Sie dabei folgende Richtlinien:

  • keine Leerschläge: Worttrennungen mit Bindestrich
  • keine Umlaute: machen Sie aus ä – ae, ö – oe, ü- ue usw.

2) Title Attribut

Das Title Attribut wird als Tool Tipp eingeblendet, wenn man mit der Maus über ein Bild fährt. In WordPress wird automatisch der Dateiname als Title Attribut hinterlegt. Je nach Dateiname kann es Sinn machen, das Title Attribut zu überarbeiten und analog zum Alt Attribut zu gestalten.

3) Alt Attribut: Verwenden Sie Keywords für die Bildbeschreibung

Das Alt Attribut hat die Aufgabe zu beschreiben, was auf dem Bild zu sehen ist. Denn das Alt Attribut enthält jene Info, die blinden oder sehbehinderten Usern beim Besuch einer Website angezeigt bzw. vorgelesen wird. Verwenden Sie auch hier Keywords.
Idealerweise kommen diese Keywords im das Bild umgebenden Text vor.

4) Informative und unterhaltsame Bildlegenden / Bildunterschriften

Die Bildunterschrift meint die eigentlich  Bildlegende. Sofern Sie auf Ihrer Website mit Bildlegenden arbeiten, ist dies eine weitere gute Möglichkeit Keywords zu platzieren. Aber denken Sie beim Verfassen immer auch an die menschlichen Leser: Eine Bildlegende sollte informativ und unterhaltsam sein.

In WordPress können all diese Attribute und Informationen bequem nach dem Hochladen des Bildes definiert werden. Lediglich der sprechende Dateiname muss logischerweise vor dem Hochladen vergeben werden.

Bilder SEO in WordPress

5) Komprimieren Sie Ihre Bilder

Und einmal mehr kommt bei Thema Suchmaschinenoptimierung der Page Speed ins Spiel – also die Geschwindigkeit mit der eine Seite geladen wird. Bilder sind ein sehr häufiger Grund für lange Ladezeiten, was  schlecht ist für die Performance – insbesondere auf mobilen Devices. Aus diesen Grund sollten Sie Ihre Bilder angemessen komprimieren. Bilder aus dem Fotoapparat, die meist mehrere Megabites schwer sind, direkt auf eine Website hochzuladen ist also ein absolutes No Go.

Weil jede Komprimierung mit einem Qualitätverlust einhergeht, gilt es die richtige Mischung zu finden. Es ist leider schwierig zu sagen, wie schwer ein Bild maximal sein darf, weil dieser Wert sowohl von der Auflösung als auch der Farbtiefe abhängt. Doch die nachfolgenden Richtwerte haben sich in der Praxis für Standardbilder als sinnvoll erwiesen:

  1. Mindestauflösung: 800×600 Pixel bei 72 Pixel/Zoll. Es darf aber ruhig auch etwas grösser sein. Wenn Sie Ihre Artikel auch auf Facebook posten, können Sie sich auch überlegen, ob Sie gleich auf das von Facebook bevorzugte Format von 1200×628 Pixel gehen.
  2. Die Speichergrösse ist abhängig von der Auflösung und der Farbtiefe. Es empfiehlt sich aber dafür zu sorgen, dass ein Bilder nicht schwerer als 250KB ist.
  3. Wahrscheinlich ist es Ihnen auch schon aufgefallen: Ob in der Google Bildersuche, auf Facebook oder anderen Social Media Kanälen: Ausser auf Pinterest gibt kaum Bilder im Hochformat. Das bevorzugte Format ist eindeutig das Querformat.

Viele Blogger/innen verfügen nicht über ein Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop, das es ermöglicht Bilder einfach und bequem auf die gewünschte Grösse zuzuschneiden. Für alle, die WordPress zum Bloggen nutzen, ist das auch kein Problem. Klicken Sie links unten auf den Button Bild bearbeiten. Sie haben die Möglichkeit ein Bild zu skalieren oder einen konkreten Bildausschnitt auszuwählen, das Bild drehen oder spiegeln.

By |2017-03-26T12:56:05+01:0014. Juli 2015|Besser Bloggen, SEO|1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. Zumer 3. Juni 2019 um 20:50 Uhr - Antworten

    Hallo, erstelle gerade einen Tierbedarf Online Shop mit 9000 Artikel – Habe vorherst nur pro Produkt je ein Bild hochgeladen (wordpess woocom.) Natürlich habe ich alle 9000 Bilder verkleinert / optimiert auf 600pix. Trotzdem ist es eine grosse Datenmenge und kommen ja mehr / pro Artikel mehrere Bilder. Was ist für google die beste Variante/Lösung? Wo am besten die Bilder ablegen?
    Innerhalb WordPress
    separaten Ordner
    extern Speichern?

    Ich weis sonst sehr gut SEOtechnisch mit Bildern umzugehen, hatte aber noch nie so eine grosse Menge.
    Vielen Dank

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Für messbar mehr Erfolg.

Wissenswertes zu WordPress, SEO und Google Analytics 1x pro Monat per Email erhalten.
Mehr zum Inhalt, Datenschutz und Widerrufsrecht.

Sie haben sich für den WebSENNsation Newsletter eingetragen. Bitte prüfen Sie Ihre Inbox und bestätigen Sie Ihre Anmeldung (Double Optin Verfahren).