Google Analytics und WordPress

Das Dreamteam: WordPress und Google Analytics

WordPress als CMS boomt. Die schier unbegrenzten Möglichkeiten und der Umstand, dass WordPress Open Source und damit kostenlos ist, sind Gründe für die grosse Beliebtheit. Auch Google Analytics ist kostenlos verfügbar. Ideale Voraussetzungen also, um noch heute Google Analytics in WordPress zu implementieren. Wie das geht, zeigt dieser Beitrag.

Der Google Tag Manager und WordPress

Die wahrscheinlich beste Lösung für die Verwendung von Google Analytics in WordPress ist die Nutzung des Google Tag Managers. Diese Kombination läuft nach der Implementierung sehr zuverlässig und es ist dafür kein Plugin nötig.

Sie brauchen dafür ein Google Analytics Konto sowie ein Google Tag Manager Konto.

Im Google Tag Manager erhalten Sie den Code des Containers, der in WordPress in die header.php nach dem öffnenden Body-Tag eingebaut werden muss. Damit diese Anpassung beim nächsten Theme-Update nicht einfach überschrieben wird, empfiehlt sich die Arbeit mit einem Child-Theme.

Hinweis: Noch nie von einem Child-Theme gehört? Dann hilft Ihnen dieser schöne Artikel der Netzidialisten weiter: http://die-netzialisten.de/wordpress/anleitung-childtheme-anlegen-update/

Plugin: DuracellTomi’s Google Tag Manager for WordPress

Wer den WordPress Code lieber nicht anfassen möchte, aber auch nicht auf den Tag Manager verzichten möchte, kann auf ein Plugin zurückgreifen. Empfehlenswert ist DuracellTomi’s Google Tag Manager for WordPress.

Direkte Einbindung des Google Analytics Tracking Codes

Natürlich kann auch der Tracking Code von Google Analytics, den Sie in Ihrem Analytics Konto finden, in WordPress eingebunden werden ohne die Nutzung des Google Tag Managers. Aber auch dafür müssen Sie die header.php in WordPress modifizieren. Oder wie könnte es anders sein – man nutzt dafür ein Plugin:

Plugin: Insert Header und Footers

Das Plugin, das der manuellen Methode am ähnlichsten ist, ist die Verwendung des Plugins “Insert Header and Footers” von WPBeginner. Hier finden Sie ein Erklärvideo auf Englisch: https://youtu.be/H-q4PBZELDk

Plugin: Google Analytics by Yoast

Wer sich mit WordPress auseinandersetzt, lernt sehr schnell Yoast kennen. Oder zumindest sein bekanntes SEO-Plugin. Doch Yoast kann nicht nur SEO. Er hat auch ein Plugin für Google Anlytics entwickelt. Der Vorteil dieses Plugins ist, dass zahlreiche – wenngleich nicht alle – Tracking-Einstellungen direkt in WordPress vorgenommen werden können. Dieses Plugin ist die wahrscheinlich beste Lösung für Google Analytics Neulinge.

Event Tracking in WordPress

Gerade bei der Beurteilung, ob das Design zum gewünschten Ziel führt, ist ein Event Tracking unabdingbar. Einem Event-Tracking kann Infos zur Nutzung von Teasern und Buttons liefern, aber aufzeigen wie viele Formulare versendet wurden oder wie viele Downloads durchgeführt worden sind.

Ein Event Tracking kann über den Google Tag Manager erfasst werden. Das ist die sauberste Lösung. Doch auch das Plugin DuracellTomi’s Google Tag Manager for WordPress und Google Analytics by Yoast bieten Optionen zur Erfassung gewisser Events.

Wer aber das Event Tracking ernsthaft zur Optimierung von Designelementen nutzen will, kommt nicht daran vorbei ein individuelles Tracking aufzusetzen, das die Events – wie hier gezeigt – definiert. Entweden über den Google Tag Manager oder über ein weiteres Plugin.

Plugin: WP Google Analytics Events

Ein sehr gutes Plugin für individuelle Events ist WP Google Anyltics Events. Das Prinzip beruht darauf, dass jedes zu untersuchende Ereignis über eine einzigartige “id” oder “class” verfügt. Dafür werden dann die Eventkategorie, die Eventaktion und das Eventlabel definiert, die das Auslesen der Daten in Google Analytics ermöglichen.

Fazit: Google Analytics in WordPress einbingen

Eine geballte Ladung an Infos, die dieser Beitrag bereit hält. Sie sollen vor allem zeigen, dass WordPress und Google Analytics zusammen ein starkes Team sind. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten die beiden zusammen zu bringen. Für welche Methode Sie sich entscheiden, ist sekundär. Hauptsache Sie beginnen damit, Google Analytics einzusetzen und haben etwas Spass am Auswerten der gesammelten Daten. Denn diese Daten sind die Basis für jegliche Weiterentwicklungen Ihre Website bzw. Ihres Blogs.

By |2018-01-25T07:26:43+00:0023. Dezember 2015|Google Analytics, WordPress|0 Kommentare

About the Author:

Franziska Senn verfügt über langjährige Erfahrung als SEO und Google Analytics Expertin. 2015 gründete Sie die Digital Manufaktur WebSENNsation für WordPress Websites und deren Optimierung.

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