Wie bewegen sich die User auf einer Website?

Mit dem Zielseiten-Bericht lässt sich herausfinden, wie gut die jeweiligen Eintrittsseiten den Usern gefallen. Dabei stehen die Messwerte jener Seiten im Zentrum, die der User als erstes zu Gesicht bekommt. Aber haben Sie sich nicht auch schon mal gefragt, was danach passiert? Welches ist die nächste Seite, die sich ein User anschaut? Und was macht er danach? Und danach?

Google Analytics bietet dafür unterschiedliche Besucherfluss-Berichte an. Bei diesen Visualisierungen geht es darum, Trends zu erkennen und nicht um die Exaktheit der Zahlen. Zur Prüfung der Qualität von Content empfiehlt sich der Verhaltensfluss-Bericht.

Verhaltensfluss: Wie bewegen sich die User?

Der Bericht “Verhaltensfluss” zeigt auf, wie sich die User von der einen Seite zur nächsten bewegen. Diese Wege werden als graue Pfade dargestellt und fallen, je nach dem wie oft sie genutzt werden, dicker oder dünner aus. Und die roten Pfade zeigen, wo die User aussteigen und die Website verlassen. Das lässt Schlüsse zu hinsichtlich der Qualität des Contents. Seiten von denen kaum Traffic weitergeht, empfiehlt es sich unter die Lupe zu nehmen. Vielleicht gibt es ein Problem mit der Seite.

Verwendung des Verhaltensfluss Diagramms

Um einen Nutzen aus dem Verhaltensfluss-Diagramm zu ziehen, reicht es nicht, sich nur die Übersicht anzusehen. Man muss ich mit den Möglichkeiten spielen – ganz im Sinne von “Wer die Perlen aus dem Meer herausholen will, muss tief tauchen.”

Knotenpunkte

Jede Seite durch die Traffic fliesst, ist ein sogenannter Knotenpunkt, hinter dem sich wertvolle Infos verbergen. Wenn Sie mit der Maus über einen solchen Knotenpunkt fahren, zeigt Ihnen ein Popup die konkreten Zahlen zu diesem Knotenpunkt. Wer den Knotenpunkt anklickt, erhält zusätzliche Analyse-Möglichkeiten:

  • Zugriffe bis hier untersuchen
  • Zugriff bis hier hervorheben
  • Gruppendetails

Report: Verhalten von Neuen und Wiederkehrenden Nutzern unterscheiden

Gestern haben wir von „Neuen und Wiederkehrenden Nutzern“ gesprochen und dass sich diese wahrscheinlich unterschiedlich auf der Website verhalten. Das lässt ich überprüfen, indem man das Verhaltensfluss-Diagramm mal mit dem Segment “Neue Nutzer” und mal mit “Wiederkehrende Nutzer” betrachtet.

Exkurs: Wie der Einsatz von Segmenten funktioniert

Sind Sie mit der Verwendung von Segmenten bereits vertraut? Segmente gehören mit zum Besten, das Google Analytics zu bieten hat. Heute sollen ein paar Möglichkeiten für deren Nutzung aufgezeichnet werden.

Filter setzten

Wer sich für das Verhalten einer bestimmten Zielseite interessiert, nutzt am besten die Filterfunktion, um störende Infos auszublenden.

Es gibt sehr viele Möglichkeiten das Verhaltensfluss-Diagramm für sich zu nutzen. Am besten stellen Sie sich ein paar konkrete Fragen zum Verhalten auf Ihrer Website und suchen danach nach Antworten darauf im Verhaltensfluss-Diagramm. Finden Sie heraus, welche Möglichkeiten sich hinter den verschiedenen Funktionen verbergen. Sie können auch andere Segmente verwenden.

Exkurs: Weitere Besucherfluss-Berichte

1) Nutzerfluss

Der Nutzerfluss-Bericht unterstützt Sie bei der Analyse der verschiedenen Trafficquellen und ermöglicht Analysen hinsichtlich der Effizienz der verschiedenen Marketingkanäle.

2) Ereignisfluss

Voraussetzung dafür, den Ereignisfluss-Bericht nutzen zu können, ist der Einsatz eines Eventtrackings. Das Eventtracking wird in dieser Reihe an Tag 14 thematisiert werden. Das Ereignisfluss-Diagramm ist dann ein sehr wertvolles Tool.

3) Zielprozessfluss

Der Zielprozessfluss zeigt die einzelnen Stationen innerhalb des Ziel-Conversion-Trichters auf – also den Weg bis zu einer Conversion. Allerdings muss ein solcher Trichter zunächst in definiert worden sein für das jeweilige Zielvorhaben. Wie man Ziele in Google Analytics setzt, schauen wir uns am Tag 17 an.

Nutzen Sie die Besucherfluss Berichte zur Optimierung Ihrer Website? Bin gespannt auf Ihre Erfahrungen.