Conversion Centered Design – schon mal gehört?

Das Design einer Website ist dann erfolgreich, wenn es die gesteckten Ziele erreicht. Ob ein Ziel erreicht wird oder nicht, lässt sich mit Google Analytics gut messen. Webdesign, das auf konkrete Handlungen der Nutzer abzielt, heisst in der Fachterminologie „Conversion Centered Design“ oder kurz CCD.

Jede Seite der Website braucht ein Ziel

Eine Website hat als Ganzes ein Ziel. Die verschiedenen Einzelseiten sollen alle zur Erreichung des Gesamtzieles beitragen. Aus diesem Grund braucht jede Einzelseite bzw. jede Landingpage ein Ziel. Denn Erfolg ist die Folge von erreichten Zielen. 

Erfolgreiches Webdesign: warum weniger meist mehr ist

Eine der wichtigsten Seiten der meisten Websites ist die Startseite. Das Ziel muss es sein, den Leser dazu zu bringen, tiefer in Ihre Website einzutauchen und sich mit Ihrem Angebot auseinander zusetzen. Das setzt voraus, dass dem Leser klar wird, was Ihr Angebot ist. Des Weiteren muss offensichtlich sein, welche Aktion als nächstes ausgeführt werden soll. Was ist der nächste Klick?

Unternehmen neigen dazu, immer und überall alle Optionen anzeigen zu wollen. Das ist wohl der Grund für die Beliebtheit von Slidern auf der Startseite, obwohl viele Studien zeigen, dass kaum ein Leser sich für die Inhalte des zweiten und dritten Slides interessiert.

Entscheiden Sie sich im Headerbereich für eine Kernbotschaft!

Auf einer Website verhalten sich die potentielle Kunden nicht anders als im realen Leben auch. Vielleicht kennen Sie die Situation: Manchmal ist die Auswahl in einem Laden so gross, dass man schlicht weg überfordert ist: zu viele verschiedenen Sorten zu zu unterschiedlichen Preisen. In einem solchen Umfeld fällt eine Entscheidung besonders schwer. Und so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Kunden den Laden wieder zu verlassen, ohne sich entschieden zu haben. Dieses Phänomen wird in den Kognitionswissenschaften als «Paradox of Choice» bezeichnet.

Verfallen Sie nicht der Versuchung Ihren Website-Besuchern all Ihre Möglichkeiten aufzuzeigen. Treffen Sie eine Wahl, indem Sie sich in den Kunden hineinversetzen.

Gestaltungselemente für zielorientiertes Design

Nachdem Sie sich für einige wenige Interaktionsmöglichkeiten auf Ihrer Startseite entschieden haben, gilt es, diese mit einem passenden Design hervorzuheben und den Kunden zur gewünschten Aktion zu motivieren. Zu den Designelementen gehören Hervorhebungen durch Einkapselung, Kontraste, Farben oder Weissraum. Aber auch Richtungsweiser spielen eine zentrale Rolle. Im Idealfall gelingt es, beim den Besucher*innen Emotionen zu wecken und sie zu überzeugen, dem hoffentlich geschickt platzierten Call to Action nachzukommen.

Webdesign bzw. Ziele in Google Analytics messen

Doch wie messen Sie jetzt, ob das Design funktioniert? Es gilt zunächst die gewünschten Ziele zu definieren und danach nach Möglichkeiten zu suchen, wie diese Ziele in Google Analytics gemessen werden können.

In Google Analytics gibt es 4 verschiedene Typen von Zielvorhaben:

1) Ziel-URL: das Ziel wird erreicht, wenn eine bestimmte URL aufgerufen wird. Das kann beispielsweise die Bestätigungsseite eines erfolgreich verschickten Formulars oder einer Bestellung in einem Shop sein.
2) Dauer: ein Ziel wird erreicht, wenn eine Sitzung eine definierte Mindestdauer erreicht hat.
3) Seiten pro Sitzung: das Ziel wird erreicht, wenn eine definierte Anzahl Seiten pro Sitzung aufgerufen worden ist.
4) Ereignis: das Ziel wird erreicht, wenn ein definiertes Ereignis ausgelöst wird. Beispielsweise ein Teaser wird auf der Startseite angeklickt oder der Versand eines Formulars (ohne Bestätigungsseite).

Es sind die Ziel-URLs und die Ereignisse, die sich besonders gut als Ziele in Google Analytics eignen. Dabei gilt es zu beachten, dass für die Messung von Ereignisse ein entsprechendes Event Tracking aufgesetzt worden sein muss. 

Ziele planen für Google Analytics

Welche Aktionen erhoffen Sie sich von Ihren Besuchern? Gibt es eine Ziel-URL oder ist dafür die Hinterlegung eines Event Trackings nötig? Definieren Sie gegebenenfalls die benötigten Events wie Klicks auf Teasers und Buttons oder für das Abschicken von bestimmten Formularen. Aber auch PDF-Downloads oder die Nutzung der Navigation lassen sich mittels Event Tracking messen.

Jetzt Sie: Machen Sie Ihren persönlichen Website Erfolgscheck

Nehmen Sie sich 5-10 Minuten Zeit und klicken Sie sich einmal durch die verschiedenen Seiten Ihrer Website durch und fragen Sie sich auf jeder Seite, was die Besucher*innen in Ihren Augen auf dieser Seite machen sollte. Welches ist der nächste Schritt bzw der nächste Klick, den Sie sich erhoffen? Haben Sie für die Aktion ein Ziel in Google Analytics erfasst?

Wenn ja, wie hoch ist die Conversion Rate? Sind Sie damit zufrieden?
Wenn nicht, dann sollten Sie jetzt die gewünschten Ziele in Google Analytics erfassen.

Gibt es eine Ziel-URL oder ist dafür die Hinterlegung eines Event Trackings nötig? Definieren Sie gegebenenfalls die benötigten Events wie Klicks auf Teasers und Buttons oder für das Verschicken von bestimmten Formularen. Aber auch PDF-Downloads oder die Nutzung der Navigation lassen sich mittels Event Tracking messen.

Erwischt!

Hohoho, da gehört wohl jemand zum WeMo Type "Die Offenen" mit dem Kernmotiv "Neugier". Hohoho....

Oder vielleicht doch nicht "Die Offenen"? Wie wäre es, wenn Du zum Zeitvertreib bis das gewünschte Türchen geöffnet werden kann, das Zielgruppen Quiz machst?

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