8 starke Argumente für WordPress als CMS

WordPress als CMS? Oder doch Weebly, Wix, Joomla oder gar Typo3? Die Suche nach dem passenden System steht häufig am Anfang einer neuen Website. Darauf folgt meist die Frage, was denn eine neue Website kostet, und ob man das selbst machen kann oder einen Profi dafür braucht.

Es gibt meist mehr als eine gute Lösung, aber nicht jede Lösung passt zu jeder Situation. WebSENNsation ist ein bekennender WordPress Fan. Dieser Beitrag soll zeigen, für wen und welche Funktionen WordPress die richtige Wahl ist.

1) WordPress lässt sich leicht lernen

Ist WordPress erst einmal aufgesetzt, lässt es sich dank der intuitiven Nutzeroberfläche kinderleicht bedienen. Bilder können bequem hochgeladen und eingebunden werden – ebenso wie PDFs oder Videos. Textanpassungen erfordern keinerlei Programmierkenntnisse. Neue Seiten lassen sich per Kopfdruck erstellen. Dieser Umstand ist zentral: denn wer will schon für jede kleine Anpassung gleich zur Agentur rennen? Do it yourself (DIY) lautet die Devise bei WordPress.

Die „5-Minuten-Installation“ wird ebenfalls häufig angeführt, wenn es um die Vorteile von WordPress geht. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit: denn installiert ist noch nicht konfiguriert. Nach der Installation gibt es noch zahlreiche Einstellungen vorzunehmen bis WordPress optimal läuft. Die Unterstützung durch eine WordPress Agentur spart dabei eine Menge Zeit und Ärger. Aber natürlich können die richtigen Einstellungen auch in Eigenregie gefunden werden dank der vielen und hilfreichen Videoanleitungen im Web.

2) Design-Freiheiten: die WordPress Themes

Verglichen mit einem Auto ist das WordPress Core-System gleichsam das Chassi (also das Fahrgestell) einer Website. Das Aussehen der Website dagegen – gleichsam die Karosserie – wird von der Designvorlage bestimmt. Diese Designvorlagen werden in WordPress “Theme” genannt. Die Auswahl an Themes ist überwältigend. Es gibt so viele Vorlagen, dass die Wahl schnell zur Qual werden kann.

Grundsätzlich kann zwischen „kostenlosen Themes“ und „Premium Themes“ unterschieden werden. Je nach Verwendung kann ein kostenloses Theme in Frage kommen. Allerdings lohnt sich die Investition in ein Premium Theme sehr schnell. Auf Themeforest kosten die meisten Themes um die 60$.

Der Vorteil bei der Zusammenarbeit mit einer WordPress Agentur liegt darin, dass Sie Ihre Wünsche und Vorstellungen einbringen können, sich aber nicht mit der Suche nach einem passenden Theme herumschlagen müssen. Denn sind wir ehrlich, das passende Theme ab der Stange findet sich trotz der grossen Auswahl selten. Es braucht immer ein paar Anpassungen und Modifikationen – und wer über die entsprechende Erfahrung verfügt, weiss, was wo und wie möglich ist.

3) Funktionserweiterungen mit Plugins

Funktionserweiterungen funktionieren in WordPress über Plugins. Mit Plugins lässt sich der Funktionsumfang einer Website individuell zu erweitern. So werden Kontaktformulare, Galerien, Veranstaltungskalender und vieles mehr über Plugins eingefügt. Wer einen Shop betreiben möchte, nutzt dafür beispielsweise das Plugin WooCommerce. Es gibt kaum eine Funktion, für die es nicht bereits ein Plugin gibt.

Bei der Wahl des richtigen Plugin kann die Zusammenarbeit mit einer WordPress Agentur ebenfalls von Vorteil sein, da diese über Erfahrungen verfügen hinsichtlich der Kompatibilität von unterschiedlichen Themes und Plugins.

4) Keine Lizenzkosten für WordPress

Ein für viele entscheidender Vorteil von WordPress liegt in den geringen Kosten. WordPress ist eine kostenlose Opensource Software. Deshalb entstehen bei der Nutzung von WordPress keinerlei Lizenzkosten.

Wer nur eine Website für den privaten Gebrauch plant – beispielsweise für einen Reiseblog – kann sich überlegen, vom Angebot von wordpress.com zu profitieren: Nur vier Schritten werden für die Erstellung einer Website benötigt. Sie brauchen sich nicht um die Installation zu kümmern, Domain- und Hosting-Kosten entfallen ebenfalls. Gleichsam ein Rundum-Sorglos-Packet.

Eine Einschränkung gibt es: Domains auf WordPress.com sind Subdomains. Sprich es wird die gewünschte Bezeichnung vor die Domain wordpress.com gesetzt. Beispielsweise: „ihrebezeichnung.wordpress.com„. Eine solche Subdomain macht eigentlich nur für private oder kurzfristige Webprojekte Sinn. Ein Unternehmen sollte – unabhängig davon ob Startup, Einzelfirma oder KMU – sich eine eigene Domain leisten und ein dazugehöriges Hosting kaufen. Beides zusammen ist je nach Anbieter bereits ab CHF 75.- pro Jahr zu haben.

5) WordPress wird laufend weiterentwickelt

Nicht selten werden grosse Brands (Marken) und vor allem deren Weiterentwicklung von einzelnen Köpfen geprägt: Steve Jobs und Apple oder Mark Zuckerberg und Facebook sind zwei bekannte Beispiele. Natürlich prägt auch Matt Mullenweg, der Co-Funder von WordPress, die Weiterentwicklung von WordPress. Aber WordPress ist anders: WordPress ist eine Gemeinschaft und unzählige Freiwillige tragen zur laufenden Weiterentwicklung bei. Dank dieser Gemeinschaft ist WordPress zukunftssicher. Diesem Umstand ist es auch zu verdanken, dass es so viele kostenlos verfügbare Infos und Anleitungen zu WordPress im Web gibt.

6) Back to the roots: die Blogfunktion

Die Blog-Funktion gehört zu den Highlights von WordPress. Natürlich bieten auch andere CMS diese Funktion an. Aber bei WordPress erkennt man die Herkunft der Software: WordPress war ursprünglich als Blog-Software entwickelt worden und wandelte sich erst in der jüngsten Vergangenheit zum ganzheitlichen CMS. Entsprechend durchdacht ist die Blogfunktion von WordPress, deren Stärke nicht zuletzt in der Suchmaschinenoptimierung liegt.

7) SEO: Suchmaschinenoptimierung mit WordPress

WordPress ist hinlänglich bekannt für seine SEO-Qualitäten. Der WordPress-Core ist grundsätzlich barrierefrei und nach gängigen Webstandards aufgebaut. Damit sind WordPress Websites für die Robots der Suchmaschinen gut lesbar – eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Indexierung. Weitere SEO Trümpfe sind Permalinks und etliche sehr hilfreiche Plugins. Richtig eingesetzt hat WordPress einen äusserst positiven Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung.

SEO ist aber auch mit WordPress kein Selbstläufer. Es lohnt sich bei der Wahl des Themes SEO-Faktoren zu berücksichtigen und auch sonst gibt es einige Stolpersteine zu umschiffen wie dieser Artikel zeigt: 5 häufige SEO Fehler in WordPress

8) Responsive Design: für Mobilgräte optimierte Websites

Es gibt unterschiedliche Methoden, um eine Website für Mobilgeräte zu optimieren. Mehr Infos dazu finden Sie hier.  WordPress setzen auf Responsive Design, was für sehr viele Websites die geeignetste Lösung darstellt. Zum einen weil der Inhalt auf Websites mit Responsive Design nur einmal und nicht mehrmals gepflegt werden muss, was Kosten senkt, und zum anderen aus SEO Sicht. Wer heute eine neue Website erstellt, muss sich der Frage nach der Optimierung für Mobilgeräte stellen. Alles andere wäre fahrlässig.

Fazit / Zusammenfassung

Ich hoffe, diese Zusammenstellung hilft Ihnen bei der Wahl des CMS für Ihre neue Website. Welches sind die für Ihr Projekt relevante Faktoren?

Der Umstand, dass WordPress einfach zu lernen und zu bedienen ist, die SEO-Freundlichkeit sowie die überschaubaren Kosten sind sicherlich für viele Unternehmen gewichtige Entscheidungsfaktoren.

Link-Tipp:
WordPress, Drupal und Joomla im Vergleich – mit hilfreicher Übersichtstabelle (in Englisch): https://creativemarket.com/blog/2015/12/15/wordpress-vs-drupal-vs-joomla-the-cms-showdown

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By |2017-03-26T11:50:09+00:0021. Januar 2016|WordPress|2 Comments

2 Comments

  1. Heiko45 30. April 2016 um 19:06 Uhr - Antworten

    Schöner Beitrag zum Thema Content Management System. Jeder sollte wirklich individuell schauen welches CMS auf die eigene Seite am Besten passt. Da gibt es schon einige Unterschiede. Vielen Dank und weiter so!

    • Franziska Senn 2. Mai 2016 um 22:59 Uhr - Antworten

      Danke für den Kommentar. Stimmt schon, es zahlt sich aus, genau hinzuschauen und gemäss den eigenen Anforderungen zu entscheiden.

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